Geschichten, die das Leben schreibt

„Politik ist nur der Spielraum, den die Wirtschaft ihr läßt.”

Dieter Hildebrandt

“Mit einem kurzen Schweifwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als mancher Mensch mit stundenlangem Gerede.”

Louis Armstrong

„Gewohnheit, Sitte und Brauch sind stärker als die Wahrheit.”

Voltaire

“Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.”

Mark Twain

“Jemand hat mir mal gesagt, die Zeit würde uns wie ein Raubtier ein Leben lang verfolgen. Ich möchte viel lieber glauben, dass die Zeit unser Gefährte ist, der uns auf unserer Reise begleitet und uns daran erinnert, jeden Moment zu genießen, denn er wird nicht wiederkommen. Was wir hinterlassen ist nicht so wichtig wie die Art, wie wir gelebt haben. Denn letztlich [...] sind wir alle nur sterblich.”

Jean-Luc Picard

“Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein.”

Thomas Carlyle Thomas Carlyle, 04.12.1795 – 05.02.1881, einflussreicher schottischer Essayist und Historiker

“Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.”

Pearl S. Buck, 26.06.1892 – 06.03.1973, US-amerik. Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin

“Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.”


Kurt Tucholsky

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“Man schließt die Augen der Toten behutsam; nicht minder behutsam muss man die Augen der Lebenden öffnen.”

Jean Cocteau

“Über die Berge hob sich die Sonne, leuchtete in klarer Majestät in ein freundliches, aber enges Tal und weckte zu fröhlichem Leben die Geschöpfe, die geschaffen sind, an der Sonne ihres Lebens sich zu freuen. Aus vergoldetem Waldessaume schmetterte die Amsel ihr Morgenlied, zwischen funkelnden Blumen in perlendem Grase tönte der sehnsüchtigen Wachtel eintönend Minnelied, über dunkeln Tannen tanzten brünstige Krähen ihren Hochzeitsreigen oder krächzten zärtliche Wiegenlieder über die dornichten Bettchen ihre ungefiederten Jungen.”

Die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf

Ich muss gestehen, ich bin ein Kind meiner Zeit, ich mag die moderne Sprache. Nicht die “Ey Alder, was guckst du” Verhunzung, aber mit der geschwollenen Sprache früherer Zeiten tue ich mich schwer, finde nicht so leicht Zugang und beobachte mich dabei, wie die Gedanken abschweifen und ich mich nicht mehr auf den Text konzentriere.
Aber das ist Einstellungssache, und ich muss mich darauf einlassen, da ich sonst viele schöne Geschichten verpassen könnte.
Die schwarze Spinne habe ich empfohlen bekommen, und ich mag Empfehlungen, da man sich dann auch an ungewohnte Werke traut.
Bisger gefällt es mir sehr gut, ich bin gespannt.

“Es wäre dumm, sich über die Welt zu ärgern. Sie kümmert sich nicht darum.”



Marcus Aurelius, 26.04.0121 – 17.03.0180, römischer Kaiser

Ein bekannter Psychiater wacht in einer psychiatrischen Antalt auf und berichtet seinem Therapeuten, wie es zu seinem Ausbruch gekommen ist. Er berichtet von der Krankheit seiner Tochter, ihrem Verschwinden, der Suche nach ihr und der Begegnung mit einer unbekannten Frau, die eine interessante Geschichte zu erzählen hat, die sich mehr und mehr mit seiner verstrickt.
Das ist die Kurzfassung von Sebastian Fitzeks Debut “Die Therapie”.
Ich habe bereits von ihm “Seelenbrecher” gelesen und war begeistert. Außerdem habe ich mich gefürchtet und konnte es nicht abends im Bett lesen, dabei lese ich Lovecraft und Clive Barker, ohne mit der Wimper zu zucken, aber Fitzek hatte es geschafft, eine derartige Spannung aufzubauen, das es mir den Atem geraubt hat.
“Die Therapie” ist deutlich ruhiger, weniger ein Thriller, mehr ein Drama und die Reise ins Innere eines verzweifelten Mannes, der nach und nach zerbricht.
Natürlich gibt es immer wieder Wendungen, nichts ist wie es scheint, und am Ende werden wir richtig überrascht.
Ich habe das Buch eingeatmet und wollte es nicht mehr weglegen.

“Meine Pünktlichkeit drückt aus, dass mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene.”

Helga Schäferling

“Auch den Möbelpackern sind Leute, die Bücher lesen, zuwider. Aber sie haben wenigstens einen guten Grund dafür.”

Gabriel Laub

“Einer der Hauptnachteile mancher Bücher ist die zu große Entfernung zwischen Titel- u. Rückseite.”

Robert Lembke

“Die meisten Denkmäler sind hohl.”


Stanislaw Jerzy Lec

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Momentan lese ich die Autobiographie von Hugo Egon Balder.
Das ist eines dieser Bücher, die man im Vorübergehen vom Krabbeltisch mitnimmt, nicht geplant, eigentlich nicht mal wirklich gewollt, aber “für den Preis”, und “eigentlich klingt es ganz interessant”, “soll ich?”, zu spät, das Buch ist gekauft.

Bisher liest es sich ganz interessant, ich mag den Stil, er ist nicht so übertrieben gewollt, mehr Frei Schnauze, so kann jeder schreiben.
Ob es mich inhaltlich interessiert weiß ich noch nicht, muss ich wirklich wissen wie der Mann privat ist, und weiß ich es hinterher? Immerhin schreibt er nur das was er andere wissen lassen will, aber das Problem besteht immer bei Autobiographien.

Den Fernsehmann Balder mag ich, seinen Humor, seine Art. “Genial daneben” gehört für mich mit zum Besten was es in den letzten Jahren an Unterhaltungsshows gegeben hat.
Und “Tutti Frutti”, jeder kennt es, niemand hats gesehen. Fernsehgeschichte für mich.
Dann gibt es noch den Musiker “Balder” mit ansteckender Begeisterung, der stotternd ein Interview führt mit dem Sänger einer seiner Lieblingsbands.
Generell ist er einer der wenigen im Fernsehen, die auch eine Liveshow meistern.

Ich glaub ich lese einfach mal weiter.

Und wer erklärt mir bis dahin die Regeln von Tutti Frutti?

“Wenn ein Mensch mit seinen Gefährten nicht Schritt hält, so tut er es vielleicht deshalb nicht, weil er einen anderen Trommler hört. Lasst ihn zu der Musik schreiten, die er vernimmt, aus welcher Ferne sie auch komme und in welchem Takt auch immer.“

(Henry David Thoreau)

“Das Gewissen ist die Wunde, die nie heilt und an der keiner stirbt.”


Friedrich Hebbel

“Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.”

Henry Ford
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