Dieter Hildebrandt
Louis Armstrong
Voltaire
Mark Twain
Jean-Luc Picard
Thomas Carlyle Thomas Carlyle, 04.12.1795 – 05.02.1881, einflussreicher schottischer Essayist und Historiker
“Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.” |
| Pearl S. Buck, 26.06.1892 – 06.03.1973, US-amerik. Schriftstellerin und Nobelpreisträgerin |
Jean Cocteau
“Über die Berge hob sich die Sonne, leuchtete in klarer Majestät in ein freundliches, aber enges Tal und weckte zu fröhlichem Leben die Geschöpfe, die geschaffen sind, an der Sonne ihres Lebens sich zu freuen. Aus vergoldetem Waldessaume schmetterte die Amsel ihr Morgenlied, zwischen funkelnden Blumen in perlendem Grase tönte der sehnsüchtigen Wachtel eintönend Minnelied, über dunkeln Tannen tanzten brünstige Krähen ihren Hochzeitsreigen oder krächzten zärtliche Wiegenlieder über die dornichten Bettchen ihre ungefiederten Jungen.”
Die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf
Ich muss gestehen, ich bin ein Kind meiner Zeit, ich mag die moderne Sprache. Nicht die “Ey Alder, was guckst du” Verhunzung, aber mit der geschwollenen Sprache früherer Zeiten tue ich mich schwer, finde nicht so leicht Zugang und beobachte mich dabei, wie die Gedanken abschweifen und ich mich nicht mehr auf den Text konzentriere.
Aber das ist Einstellungssache, und ich muss mich darauf einlassen, da ich sonst viele schöne Geschichten verpassen könnte.
Die schwarze Spinne habe ich empfohlen bekommen, und ich mag Empfehlungen, da man sich dann auch an ungewohnte Werke traut.
Bisger gefällt es mir sehr gut, ich bin gespannt.
Ein bekannter Psychiater wacht in einer psychiatrischen Antalt auf und berichtet seinem Therapeuten, wie es zu seinem Ausbruch gekommen ist. Er berichtet von der Krankheit seiner Tochter, ihrem Verschwinden, der Suche nach ihr und der Begegnung mit einer unbekannten Frau, die eine interessante Geschichte zu erzählen hat, die sich mehr und mehr mit seiner verstrickt.
Das ist die Kurzfassung von Sebastian Fitzeks Debut “Die Therapie”.
Ich habe bereits von ihm “Seelenbrecher” gelesen und war begeistert. Außerdem habe ich mich gefürchtet und konnte es nicht abends im Bett lesen, dabei lese ich Lovecraft und Clive Barker, ohne mit der Wimper zu zucken, aber Fitzek hatte es geschafft, eine derartige Spannung aufzubauen, das es mir den Atem geraubt hat.
“Die Therapie” ist deutlich ruhiger, weniger ein Thriller, mehr ein Drama und die Reise ins Innere eines verzweifelten Mannes, der nach und nach zerbricht.
Natürlich gibt es immer wieder Wendungen, nichts ist wie es scheint, und am Ende werden wir richtig überrascht.
Ich habe das Buch eingeatmet und wollte es nicht mehr weglegen.
Helga Schäferling
Gabriel Laub
Robert Lembke
Momentan lese ich die Autobiographie von Hugo Egon Balder.
Das ist eines dieser Bücher, die man im Vorübergehen vom Krabbeltisch mitnimmt, nicht geplant, eigentlich nicht mal wirklich gewollt, aber “für den Preis”, und “eigentlich klingt es ganz interessant”, “soll ich?”, zu spät, das Buch ist gekauft.
Bisher liest es sich ganz interessant, ich mag den Stil, er ist nicht so übertrieben gewollt, mehr Frei Schnauze, so kann jeder schreiben.
Ob es mich inhaltlich interessiert weiß ich noch nicht, muss ich wirklich wissen wie der Mann privat ist, und weiß ich es hinterher? Immerhin schreibt er nur das was er andere wissen lassen will, aber das Problem besteht immer bei Autobiographien.
Den Fernsehmann Balder mag ich, seinen Humor, seine Art. “Genial daneben” gehört für mich mit zum Besten was es in den letzten Jahren an Unterhaltungsshows gegeben hat.
Und “Tutti Frutti”, jeder kennt es, niemand hats gesehen. Fernsehgeschichte für mich.
Dann gibt es noch den Musiker “Balder” mit ansteckender Begeisterung, der stotternd ein Interview führt mit dem Sänger einer seiner Lieblingsbands.
Generell ist er einer der wenigen im Fernsehen, die auch eine Liveshow meistern.
Ich glaub ich lese einfach mal weiter.
Und wer erklärt mir bis dahin die Regeln von Tutti Frutti?
(Henry David Thoreau)
“Es ist nicht der Unternehmer, der die Löhne zahlt – er übergibt nur das Geld. Es ist das Produkt, das die Löhne zahlt.” |
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| Henry Ford |